Forced-Used-Therapie praktisch lernen

08.01.2020

Schüler im Selbstversuch der „Forced-Use-Therapie“ in der SCHKOLA ergodia.

Die sogenannte „Forced-Use-Therapie“ wurde vom amerikanischen Psychologen Edward Taub entwickelt. Sie wird deshalb auch „Taubsches Training“ genannt. Die Behandlung ist für eine ausgewählte Patientengruppe zur Behandlung von Lähmungen nach einem Schlaganfall oder nach Kopfverletzungen geeignet. Das Ziel ist die Einsatzbereitschaft des betroffenen Arms für den Alltag.Wörtlich übersetzt bedeutet „forced-Use“ „erzwungener Verbrauch“. Das heißt, der gelähmte Arm soll möglichst viele Stunden am Tag im Alltag und in der Therapie beansprucht werden. Damit der gesunde Arm nicht mithelfen kann und nicht die Arbeit seines gelähmten Pendants vorschnell übernimmt, wird er mit einem Hilfsmittel (Schlinge, Bandage, Handschuh oder Schiene) daran gehindert.Praktisches Lernen

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